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Unser Engagement im Bereich Klimawandel

In Bezug auf Energie steht die Gesellschaft einer doppelten Herausforderung gegenüber: Wir müssen unsere Energievorräte erweitern und zugleich einen Weg finden, diese Aufgabe auf umweltverantwortliche Weise zu lösen.

Besonders wichtig bei der Bewältigung dieser doppelten Herausforderung ist ein tiefgreifendes Verständnis der Risiken des Klimawandels. Wir müssen handeln, um die Risiken des Klimawandels zu mindern.

Eine sorgfältige Analyse der weltweiten Bedürfnisse und Erwartungen verdeutlicht, dass die Welt Kohlenwasserstoffe braucht, um Milliarden Menschen aus der Armut zu heben. Deshalb ist es so wichtig, dass wir Möglichkeiten zur Reduzierung der mit dem Energieverbrauch verbundenen Treibhausgasemissionen finden.

ExxonMobil hat sich verpflichtet, einen Dialog zum Klimawandel auf allen Ebenen der Gesellschaft zu führen, u. a. durch Gespräche mit Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, Lehranstalten und der Öffentlichkeit.

Wir suchen nach den effizientesten Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auf gemeinschaftlicher Ebene, sind uns aber auch der Wichtigkeit eines reichhaltigen und erschwinglichen Energievorrats für die Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Wachstums bewusst.

Unsere Aktivitäten in Bezug auf den Klimawandel lassen sich in vier Bereiche unterteilen: Engagement mit der Politik; Reduzierung der Treibhausgasemissionen in unseren Betrieben; Entwicklung von Produkten, die Kunden und Verbrauchern bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen helfen und Investitionen in die nächste Generation sauberer Technologien.

Die Zukunft unserer Energieversorgung

Wir können die Größenordnung dieser Herausforderungen erst richtig erkennen, wenn wir die wichtige Rolle von Energie in unserer Gesellschaft und die fundamentalen treibenden Faktoren des Energiebedarfs verstehen.

Energie treibt die Wirtschaft voran und ermöglicht Fortschritt in allen Teilen der Welt. Sie sorgt für Wärme in unseren Lebens- und Geschäftsräumen; sie ist unabdingbar für Krankenhäuser und Kliniken; sie ist der Brennstoff zum Kochen und für den Transport und sie beleuchtet unsere Räume, Schulen und Straßen. Energie ermöglicht Handel und Transport, sie sorgt für eine bessere Gesundheits- und Sanitärversorgung und sie sorgt für besser Bildung und persönliche Chancen. Die erweiterte Verfügbarkeit von zuverlässigen und erschwinglichen Energiequellen würde das Leben von Milliarden Menschen weltweit verbessern, darunter über eine Milliarde Menschen, die derzeit ohne Elektrizität leben – eine grundlegende Annehmlichkeit des modernen Lebens, die in den Industrieländern als selbstverständlich hingenommen wird.

Auch die Erkenntnis, dass der Energiebedarf mit der zunehmenden Weltbevölkerung und dem Aufstieg von mehr und mehr Menschen in die Mittelklasse kontinuierlich steigen wird, ist sehr wichtig. Laut der Energieprognose von ExxonMobil wird die heutige Bevölkerung von 7,2 Milliarden bis 2040 auf 9 Milliarden ansteigen. Ein Großteil dieses Bevölkerungswachstums wird in den Entwicklungsländern stattfinden, also in den Ländern, die auch die größte Erweiterung des Mittelstandes verzeichnen werden. Unseren Schätzungen nach werden bis 2030 vor allem in Indien und China bis zu 3 Milliarden Menschen in den Mittelstand aufsteigen. Das ist eine erfreuliche Nachricht, da diese Menschen einen besseren Lebensstandard, bessere Arbeitsplätze und eine bessere Bildung erhalten werden.

Gleichzeitig werden die Menschen in den hochentwickelten Volkswirtschaften mehr Energie brauchen, um ihre Lebensstandards aufrecht zu erhalten und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Alle diese Faktoren führen zu dem Schluss, dass von 2014 bis 2040 der Energiebedarf um 25 Prozent steigen wird.

Doch bei der weltweiten Energiezukunft geht es nicht bloß um Wachstum. Ebenso wichtig für die Zukunft ist eine effizientere Nutzung der Energie. Ohne Verbesserung der Energieeffizienz wird sich der globale Energiebedarf voraussichtlich verdoppeln.

Die Welt wird diesen wachsenden Energiebedarf durch eine Vielfalt von Energiequellen und Technologien erfüllen, darunter Windkraft, Solarenergie und andere erneuerbare Energien sowie Kernkraft und Kohlenwasserstoffe wie Erdöl und Erdgas.

Unsere Energieprognose sowie die Prognosen der International Energy Agency, der U.S. Energy Information Administration und anderer reputabler Organisationen sehen für die nächsten Jahrzehnte voraus, dass auf Kohlenstoff basierende Brennstoffe weiterhin den Großteil des Energiebedarfs decken werden. Wir sehen aber auch eine maßgebliche Verlagerung auf kohlenstoffärmere Brennstoffe voraus, was in Verbindung mit einer gesteigerten Energieeffizienz dazu führen wird, dass die Treibhausgasemissionen nach Erreichen ihres Höhepunkts um etwa 2030 konstant zurückgehen werden.

Mit einer stabilen und gesunden Energiepolitik können wir somit einer gesünderen und saubereren Energiezukunft entgegen sehen.

Solide Klimapolitik

Technologische Errungenschaften, die unsere Methoden der Produktion und Nutzung von Energie verändern, sind instrumental für die Versorgung der globalen Wirtschaft mit der benötigten Energie bei gleichzeitiger Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass freie, wettbewerbsfähige Märkte für die Industrie einen starken Anreiz generieren, in bahnbrechende Technologien zu investieren bzw. solche zu entwickeln.

Letztendlich wird jedoch die Fähigkeit zur Einführung und Implementierung dieser modernen Technologien davon abhängen, ob unsere Regierungen eine gesunde und effektive Energiepolitik verfolgen, die nachhaltige Investitionen, Kollaboration und Forschung unterstützt.

Aus unserer Sicht sind folgende Punkte wichtig für eine effektive Energiepolitik:

  • Eine globale Beteiligung fördern
  • Marktpreise die Treiber für die Auswahl von Lösungen sein lassen
  • Wirtschaftsübergreifend einheitliche und vorhersehbare Kosten für Treibhausgasemissionen festsetzen
  • Komplexität und Verwaltungsaufwand minimieren
  • Transparenz maximieren und
  • Flexibilität für künftige Anpassungen vorsehen, um auf Entwicklungen in der Klimaforschung und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Klimapolitik reagieren zu können

Eine Umsetzung dieser Grundsätze als öffentliche Politik resultiert in einer Reduzierung der gemeinschaftlichen Kosten und überlässt die Auswahl der erfolgreichsten Technologien den Märkten anstatt den Behörden. Des Weiteren wird eine bessere Ausrichtung der langfristigen Politik auf die unterschiedlichen nationalen Prioritäten sowie eine Anpassung an die globalen Realitäten ermöglicht.

Das Ziel der Klimapolitik sollte eine Reduzierung der Risiken schwerer Auswirkungen auf die Menschheit und das Ökosystem zu möglichst geringen gemeinschaftlichen Kosten sein. Gleichzeitig müssen andere gesellschaftliche Prioritäten anerkannt werden, u. a. die Wichtigkeit eines reichlichen, zuverlässigen und erschwinglichen Energievorrats, um eine Anhebung des globalen Lebensstandards zu ermöglichen.

Weltweite politische Entscheidungsträger ziehen derzeit verschiedene legislative und regulatorische Alternativen zum Erreichen dieser Ziele in Betracht. Unter allen diesbezüglich vorgebrachten Vorschlägen findet ExxonMobil, dass eine ertragsneutrale CO2-Steuer eine wesentlich wirksamere Lösung wäre, als ein Emissionsrechtehandel, neue Bestimmungen, Mandate oder Normen. Eine gut geplante CO2-Steuer kann vorhersehbar, transparent und relativ einfach zu verstehen und einzubinden sein.

Beteiligung von Interessengruppen

Die Risiken des Klimawandels lassen sich nur durch vermehrte Innovation und Zusammenarbeit reduzieren.

Aus diesem Grund beteiligt ExxonMobil viele verschiedene Interessengruppen – darunter politische Entscheidungsträger, Investoren, Verbraucher, Nichtregierungsorganisationen und die Öffentlichkeit – an klimabezogenen Aktivitäten.

Wir setzen ein unternehmensweites, globales Team zum Management von Klimawandel- und Treibhausgasfragen mit nationalen und regionalen Unterteams ein. Das Team wendet unternehmenspolitische Grundsätze und Positionen auf externe Probleme auf kommunaler, Landes-, Bundes- und regionaler Ebene an, um weltweit ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten. Mitarbeiter von ExxonMobil nehmen wichtige führende Positionen bei Handelsverbänden ein, die sich mit dem Klimawandel befassen.

Unsere Wissenschaftler beteiligen sich seit mehr als 30 Jahren an der Erforschung des Klimawandels und an Analysen der damit verbundenen Politik, und haben bereits mehr als 50 in Peer-Reviews begutachtete Beiträge veröffentlicht. Experten unserer Organisation haben von Anfang an im United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) mitgearbeitet. Zuletzt haben unsere Wissenschaftler als Hauptautoren, redaktionelle Korrekturleser und Prüfer an der Erstellung des Fünften Sachstandsbericht des IPCC mitgewirkt. Unsere Wissenschaftler beteiligen sich auch an der Arbeit der National Academy of Sciences, unter anderem an deren Arbeit zur Prüfung des dritten U.S. National Climate Assessment Report, und sind für das U.S. Global Change Research Program beratend tätig.

Zusätzlich fördern wir ein breites Spektrum akademischer und anderer Organisationen, die Fragen des Klimawandels erforschen und den Dialog dazu fördern. Wir prüfen unsere Unterstützung für gemeinnützige Organisationen jährlich und nehmen geeignete Anpassungen vor. Wir veröffentlichen eine Liste der von uns unterstützten gemeinnützigen Organisationen und aktualisieren diese jährlich.

Berichterstattung an Aktionäre

ExxonMobil berichtet jährlich an ihre Aktionäre und hält sie im Rahmen des Corporate Citizenship Report auf dem Laufenden, z. B. über unsere Standpunkte zum Klimawandel, geplante Kapitalausgaben, Beurteilung und Planung der Politik zur Einschränkung von Treibhausgasemissionen und Initiativen zur Reduzierung von Emissionen. Auf bestimmte Anfragen der Aktionäre erstellt das Unternehmen auch regelmäßig Zwischenberichte.

Die derzeit verfügbaren Berichte können Sie hier herunterladen:






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