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Arbeitssicherheit bei ExxonMobil

Arbeitssicherheit und Schutz von Menschen und Anlagen

Wir setzen uns in unseren Betriebsstätten auf der ganzen Welt permanent für eine Arbeitsumgebung ein, in der niemand verletzt und unser Ziel Nobody Gets Hurt erreicht wird.

Bei ExxonMobil ist der Schutz der Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und Dienstleister sowie der Menschen, die im Umfeld unserer Anlagen leben, von grundlegender Bedeutung für den langfristigen Erfolg des Unternehmens. Wir stellen uns der Herausforderung, die Energie zu liefern, die erforderlich ist, um weltweit den Fortschritt auf sichere und verantwortungsvolle Weise zu fördern.

Wir treten für eine Kultur der Sicherheit und Gesundheit ein, indem wir Personen einstellen, schulen und dauerhaft im Unternehmen halten, die unsere Grundwerte und unser Engagement für einwandfreie und sichere Betriebsabläufe teilen.

Bei ExxonMobil ist Sicherheit mehr als nur eine Priorität - sie ist ein Grundwert und wesentlicher Bestandteil einer Unternehmenskultur, die in alle unsere Betriebsabläufe hineinwirkt. Wir engagieren uns dafür, dass in unseren Betrieben auf der ganzen Welt stets richtig gehandelt wird, damit unsere Mitarbeiter und Dienstleister jeden Tag nach der Arbeit sicher und gesund nach Hause kommen. Im Sinne unserer Leitlinie Nobody Gets Hurt werden wir weiterhin alles dafür tun, dass durch unsere betrieblichen Aktivitäten niemand verletzt wird.

  • Lynne Lachenmyer

    Vizepräsidentin SSH&E
    „Wir alle sind im Rahmen unserer Tätigkeit für ein Risikomanagement verantwortlich, das den realen Erfordernissen entspricht, und dies unabhängig davon, ob wir im technischen, operativen oder finanziellen Bereich arbeiten. Risiken zu erkennen, zu beurteilen und zu beseitigen bzw. einzudämmen ist das Fundament für unsere reibungslosen und sicheren Betriebsabläufe. Wo ich im Unternehmen auch hinkomme, sehe ich vorbildliches Engagement für Arbeitssicherheit und stelle fest, dass es fester Bestandteil der Unternehmenskultur geworden ist. Hierauf bin ich sehr stolz. Wir werden nie aufhören, uns für unser Ziel Nobody Gets Hurt einzusetzen." 

Das Operations Integrity Management System (OIMS) von ExxonMobil sorgt für die Nachhaltigkeit unseres strukturierten Sicherheitskonzepts. OIMS ist fester Bestandteil der täglichen Arbeitsabläufe im Unternehmen und unser wichtigstes Instrument zur Beherrschung von Risiken. Unser strukturiertes Sicherheitskonzept hilft uns dabei, die Unfallquote weiter zu senken und unserem Ziel Nobody Gets Hurt immer näher zu kommen.

Wenn es dann doch zu einem Unfall oder Beinahe-Unfall kommt, untersuchen wir, wie es zu dem Vorfall gekommen ist, welche Folgen er hätte haben können und wie wir uns schützen können, damit er sich nicht wiederholt. Zu unserem Engagement für laufende Verbesserungen gehört auch die Untersuchung von Frühindikatoren, die eine genauere Analyse von Ereignissen mit hohem Gefährdungspotenzial ermöglicht, um unsere Maßnahmen zur Risikoprävention und eindämmung weiter zu optimieren. Die Erkenntnisse, die wir aus Vorfällen gewinnen, geben wir über unsere internationalen Netzwerke weiter, damit sie in unseren Betriebsstätten auf der ganzen Welt berücksichtigt werden können.

Sicherheit der Arbeitskräfte

Wir nehmen unsere Mitarbeiter und Dienstleister unabhängig von ihrer Tätigkeit in die Pflicht, die mit unseren Betriebsabläufen verbundenen Risiken zu erkennen, zu beurteilen und einzudämmen. In den letzten zehn Jahren ist bei den für unser Unternehmen tätigen Arbeitskräften die Anzahl der Vorfälle mit Arbeitszeitausfall um mehr als 30 Prozent zurückgegangen. Im Sinne unserer Leitlinie Nobody Gets Hurt werden wir weiterhin alles dafür tun, dass durch unsere betrieblichen Aktivitäten niemand verletzt wird.

Wir bedauern zutiefst, dass im Jahr 2015 zwei Dienstleister im Rahmen ihrer Tätigkeit für ExxonMobil bei zwei separaten Unfällen tödlich verletzt wurden. Ein Unfall ereignete sich an einer unserer Tankstellen und der andere im Zusammenhang mit dem Einbau elektrischer Anlagen bei einem unserer Großprojekte. Wir haben diese Unfälle gründlich untersucht, um die Ursachen zu ermitteln, Maßnahmen festgelegt, um ähnliche Unfälle künftig zu vermeiden und unsere Arbeitsweisen und Einrichtungen entsprechend angepasst. Wir haben Prozesse zur Untersuchung aller Vorfälle eingeführt - auch solcher, die zu keiner Verletzung geführt haben - um die möglichen Folgen eines Vorfalls besser abschätzen zu können. Mit diesem Prozess möchten wir aus jedem Vorfall lernen. Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen, bis wir unser erklärtes Ziel, dass niemand verletzt wird, erreicht haben.

Lost-time incident rate

Tabelle — Im Jahr 2015 betrug die Gesamtquote der intern meldepflichtigen Vorfälle 0,24 pro 200.000 Arbeitsstunden und war damit etwas niedriger als im Jahr 2014. In den letzten zehn Jahren haben wir diesen Wert um mehr als 30 Prozent gesenkt. Wenn man diesen Wert mit dem vom American Petroleum Institute für die Mitarbeiter der U.S.-Mineralölindustrie ermittelten Durchschnittswert vergleicht, zeigt sich, dass ExxonMobil weiterhin unter dem Branchendurchschnitt liegt. *Arbeitskräfte umfassen Mitarbeiter und Dienstleister. Zu Vorfällen gehören Verletzungen und Erkrankungen. Je nach Berichtsjahr sind etwa 5 bis 10 Prozent der Vorfälle krankheitsbedingt.

Im Rahmen unseres Engagements für Sicherheit in allen unseren Betriebsstätten setzen wir auf eine wirksame Zusammenarbeit aller Arbeitskräfte, wozu wir auch unsere externen Dienstleister und Lieferanten zählen. Unsere Dienstleister nehmen laufend zusammen mit unseren Mitarbeitern an Sicherheitsschulungen und Sicherheitsbesprechungen teil. Dabei ist es unser wesentliches Ziel, das Führungsverhalten und die Sicherheitsmanagementsysteme unserer Dienstleister zu verbessern. Seit dem Jahr 2000 führen wir mit den Dienstleistern, die in unsere Großprojekte eingebunden sind, regelmäßig Sicherheitsforen durch, um eine Partnerschaft zwischen ExxonMobil und unseren Dienstleistern aufzubauen, die zu einem verletzungsfreien Arbeitsplatz führt.

So hat zum Beispiel im Rahmen unseres Projekts Sachalin-1 in der Arktis bereits unser 12. Sicherheitsforum für Dienstleister auf der Insel Sachalin stattgefunden. Bei dem Forum, das jedes Jahr stattfindet, waren etwa 200 Teilnehmer anwesend. Örtliche Behördenvertreter, Dienstleister und Manager der Exxon Neftegas Limited betonten auf der Veranstaltung, wie wichtig es ist, mit Hilfe unserer grundlegenden Werte für die Bereiche Arbeitssicherheit, Schutz von Menschen und Anlagen, Gesundheit und Umwelt (SSH&E), zu denen auch unsere Erwartungen Nobody Gets Hurt und Protect Tomorrow. Today. gehören, die Sicherheit laufend zu verbessern. Bei dem Forum wurden neben der Frage, wie sich Vorfälle mit schwerwiegenden Folgen vermeiden lassen, auch die Themen Gesundheitsbewusstsein, Umweltschutz und Einbindung der Menschen aus dem Umfeld unserer Anlagen behandelt.

Unsere Konzerntochter Esso Angola hat zuletzt trotz deutlich erweiterter Aktivitäten in den Bereichen Produktion, Bohrbetrieb und Projektausführung, worunter auch der Abschluss von Phase 2 der Kizomba-Satellites-Projektes fiel, die beste Sicherheitsbilanz ihrer Geschichte erzielt. Möglich wurde diese hervorragende Leistung durch den permanent hohen Arbeitseinsatz und das starke Engagement der Mitarbeiter in Sicherheitsprogrammen. Eines dieser Programme heißt Boots on the Ground, bei dem das Engagement von Vorgesetzten und Mitarbeitern am Arbeitsplatz durch einen verstärkten Austausch untereinander verbessert werden soll, damit die Vorgesetzten insbesondere neu eingestellte Arbeitskräfte besser mit unserer Unternehmenskultur vertraut machen können - einer Kultur, in der nicht nur auf die eigene Sicherheit, sondern auch die der Kollegen geachtet wird.

  • Edson Dos Santos

    Standortleiter KLBSC
    „Erfolgreich zu sein hat viel mit funktionierender Zusammenarbeit zu tun und einem teambezogenen Ansatz, beim dem alle Beteiligten wie unsere Dienstleister, Partnerunternehmen und die Regierung von Angola aktiv eingebunden werden."

2015 haben wir weiter nach Verbesserungsmöglichkeiten Ausschau gehalten, um Ereignisse mit hohem Gefährdungspotenzial in unseren Betriebsstätten zu vermeiden. So testen wir zum Beispiel im Rahmen der Unfallprävention derzeit technische Lösungen zur Erkennung von Personen, die sich im toten Winkel von schweren Baumaschinen aufhalten. Über die Erfahrungen, die wir hiermit machen, berichten wir in Foren der Baubranche, um für eine weitere Verbreitung dieser Lösungen über die Öl- und Gasbranche hinaus zu werben.

Meilensteine und Auszeichnungen im Sicherheitsbereich

Wir sind stolz auf unsere Sicherheitskultur, und wir wollen weltweit eine Vorbildfunktion im Sicherheitsbereich haben. Hier ist unsere Sicherheitsbilanz einer der aussagekräftigsten Gradmesser für ExxonMobil als Unternehmen. Im Jahr 2015 haben ExxonMobil und unsere Konzerngesellschaften auf der ganzen Welt die folgenden Meilensteine und Auszeichnungen im Sicherheitsbereich erzielt:

  • Im Rahmen des Projekts Odoptu Stage 2 an der Nordostküste der Insel Sachalin in Russland sind am Standort Odoptu im Jahr 2015 3,8 Millionen Arbeitsstunden ohne dokumentationspflichtige Verletzung oder Verletzung mit Arbeitszeitausfall geleistet worden. Seit dem Projektbeginn Ende 2012 sind es insgesamt sogar 7,7 Millionen Arbeitsstunden. Möglich wurde diese hervorragende Sicherheitsbilanz durch eine engagierte Führung und eine teamübergreifende Selbstverpflichtung auf unsere grundlegenden Werte für die Bereiche Arbeitssicherheit, Schutz von Menschen und Anlagen, Gesundheit und Umwelt.
  • Im Juni 2015 wurde die ExxonMobil Raffinerie in Rotterdam mit dem VOMI Safety eXperience Award ausgezeichnet. VOMI ist eine niederländische Branchenorganisation für Unternehmen der verfahrenstechnischen Industrie. Der VOMI Safety eXperience Award ist eine neue Initiative, mit der das Sicherheitsbewusstsein der Menschen, die im Produktionsbereich arbeiten, erhöht werden soll. Mit dieser Auszeichnung würdigt VOMI eine besonders wichtige Gruppe von Arbeitskräften, für die Arbeitssicherheit eine entscheidende Rolle spielt.
  • Die ExxonMobil Vertretung in Rio de Janeiro hat 2015 mit über einer Million Arbeitsstunden ohne Verletzung einen herausragenden Meilenstein erreicht. Diese Leistung ist Ausdruck von 18 Jahren hervorragendem Teamwork und Sicherheitsbewusstsein.

2015 wurde unser Business Support Center in Kuala Lumpur (KLBSC) von der Malaysian Society for Occupational Safety and Health mit der wichtigsten Auszeichnung der Branche, dem 2014 Occupational Safety and Health Gold Class I Award, geehrt. Hiermit wurde unser herausragendes Sicherheits- und Gesundheitsmanagement in verschiedenen Bereichen gewürdigt.

  • Chin Chien Hoong

    Standortleiter KLBSC
    „Ohne die großartige Unterstützung der anderen Funktionen in Malaysia, wie z. B. Facility Management, SSH&E und dem Managementteam wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Diese besondere Auszeichnung ist eine Würdigung des besonderen Engagements, das die KLBSC-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter für die Arbeitssicherheit zeigen und bestätigt ExxonMobils Engagement für leistungsfähige Sicherheitsprogramme." 

Foto — Arbeiter an unserem Standort Odoptu auf der Insel Sachalin feiern die hervorragende Sicherheitsbilanz 2015

Prozesssicherheit

Unsere Verpflichtung auf Prozesssicherheit ist ein Grundwert, der das Risikomanagement in unseren Betriebsstätten prägt. Zu einem umsichtigen Management der Prozesssicherheit gehören für uns geeignete Ausrüstung, Arbeitsanweisungen und Schulungen, um die unkontrollierte Freisetzung von Kohlenwasserstoffen zu vermeiden. Wir wollen sicherstellen, dass unsere Anlagen durchdacht konzipiert und sicher im Betrieb sind, damit es zu keinen Sicherheitsvorfällen kommt. Wir nutzen in unseren Betriebsstätten ein umfassendes und strukturiertes Konzept zur Ermittlung und Behebung bzw. Beherrschung von Prozesssicherheitsrisiken. Dieses Konzept sieht verschiedene Schutzebenen und vorbeugende bzw. eindämmende Schutzmaßnahmen vor (Ausrüstung, Prozesse, Menschen).

Vermeidung schwerwiegender Vorfälle

  • Bob Bailes

    Leiter SSH&E Downstream und Chemical
    „Wir konzentrieren uns bei der Prozesssicherheit auf Risiken für die Anlagensicherheit und Risiken durch menschliches Versagen. Die wirksame Beherrschung dieser Risiken erfordert von allen Arbeitskräften im ganzen Unternehmen die entsprechenden Prozesse permanent auf allen Ebenen einzuhalten und sicherheitsbewusst zu handeln."

Für das Management der Prozesssicherheit orientieren wir uns an den beiden Branchenstandards Recommended Pratice 754 des American Petroleum Institute (API) und der Richtlinie 456 der International Association of Oil & Gas Producers. Diese Standards definieren Indikatoren für die Prozesssicherheit und stellen Vorfälle der Klassen 1 bis 4 mit Hilfe einer Prozessunfallpyramide dar. In die Klassen 1 und 2 fallen Schadensereignisse im Zusammenhang mit geringeren bzw. größeren Stoffaustritten (LOPC) und die als Vorfälle mit geringeren bzw. schwerwiegenderen Folgen klassifiziert sind. Gemäß API ist ein LOPC eine ungeplante oder unkontrollierte Freisetzung einer (auch ungiftigen oder nicht brennbaren) Substanz, die sich durch grundlegende Auffangmaßnahmen nicht eindämmen lässt. In die Klassen 3 und 4 fallen Beinahe-Unfälle und Frühindikatoren wie zum Beispiel der Anteil termingerecht ausgeführter Instandhaltungsarbeiten. 2015 hatten wir mit 74 prozessbezogenen Sicherheitsvorfällen der Klasse 1 einen Wert, der etwas höher als im Vorjahr lag. Im Rahmen unserer Anstrengungen, Vorfälle mit schwerwiegenden Folgen zu vermeiden, werden prozessbezogene Sicherheitsvorfälle der Klasse 1 nachverfolgt und analysiert. 2015 kam es in verschiedenen Betriebsbereichen zu Vorfällen, die unter anderem auf Funktionsstörungen von Anlagen und menschliches Versagen zurückzuführen waren. Wir analysieren diese Vorfälle sehr gründlich, um unsere Präventionsmaßnahmen und unseren internen Lernprozess weiter zu verbessern.

Prozessunfallpyramide
Tabelle — Die Prozessunfallpyramide orientiert sich zur Vermeidung von Sicherheitsvorfällen der Klassen 1 und 2 an den beiden Branchenstandards Recommended Pratice 754 des American Petroleum Institute (API) und der Richtlinie 456 der International Association of Oil & Gas Producers.

Prozesssicherheit ist und bleibt für uns eine wichtige Priorität. Wir legen weiterhin ein besonderes Gewicht auf vorbeugende und eindämmende Schutzmaßnahmen. Wir wissen, dass ein schwerwiegender prozessbezogener Sicherheitsvorfall schlecht für die Branche insgesamt ist, weil er mit einem großen Vertrauensverlust einhergeht. Wenn es zu einem solchen Vorfall kommt, ist es unsere Pflicht, hieraus die richtigen Lehren zu ziehen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Vorkommnisse künftig zu vermeiden.

Die Zusammenarbeit mit Wettbewerbern und Branchenverbänden beim Thema Prozesssicherheit ist für den Erfahrungsaustausch in unserem Unternehmen und in der Branche unerlässlich. ExxonMobil beteiligt sich an verschiedenen Arbeitsgruppen und Initiativen, deren Ziel die Verbesserung der Arbeitssicherheit in der Branche ist. So engagieren wir uns zum Beispiel in der Advancing Process Safety Initiative, einem Gemeinschaftsprojekt der American Fuel and Petrochemical Manufacturers und des API, die fast die gesamte Raffineriekapazität in den USA vertreten. Diese Initiative engagiert sich für die Verbesserung der Prozesssicherheit, indem Erfahrungen und Wissen über prozessbezogene Sicherheitsvorfälle, Gefahrenerkennung und in der Branche bewährte Arbeitsverfahren weitergegeben werden.

Produktsicherheit und -verantwortung

Wir wissen, wie wichtig es ist, allen, die Umgang mit ExxonMobil Produkten haben, stets aktuelle Informationen zur Produktsicherheit zur Verfügung zu stellen - dies sind die Mitarbeiter und Dienstleister unserer Betriebsstätten wie auch unsere Kunden, Verbraucher, politische Vertreter und Behörden. Im Rahmen unserer Produktverantwortung bewerten wir laufend die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltaspekte unserer Produkte und die Einhaltung aller Produktsicherheitsvorschriften, die in den vorgesehenen Märkten gelten.

Produktsicherheit ist bei ExxonMobil durch die Produktsicherheitsrichtlinie innerhalb der ExxonMobil Standards of Business Conduct geregelt. Jeder Geschäftsbereich von ExxonMobil hat eigene Managementsysteme entwickelt, die die wesentlichen Elemente unserer Produktsicherheitsrichtlinie umsetzen. Diese Managementsysteme werden regelmäßig darauf überprüft, ob sie der Produktsicherheitsrichtlinie entsprechen. Die einzelnen Bestandteile der Managementsysteme stehen außerdem in Einklang mit den Produktsicherheitsrichtlinien der IPIECA, des weltweiten Branchenverbands der Öl- und Gasindustrie für Umwelt- und soziale Fragen und des International Council of Chemical Associations.

Eine wesentliche Komponente dieser Systeme betrifft den Informationsaustausch über potenzielle Gefahren und Risiken, die sich aus der Benutzung unserer Produkte ergeben könnten. Mit Hilfe gemeinsamer globaler Prozesse und Computersysteme erfasst und kommuniziert unser strenges Product Stewardship Information Management System Informationen zu einem sicherem Umgang, Transport und Gebrauch sowie der ordnungsgemäßen Entsorgung unserer Produkte. Außerdem können Kontaktinformationen für Notfälle abgerufen werden. Durch Übernahme des Global harmonisierten Systems zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien der Vereinten Nationen erleichtert es das Product Stewardship Information Management System den ExxonMobil Gesellschaften, die regionalen und nationalen Vorschriften zur Gefahrenkommunikation auf dem jeweils neuesten Stand einzuhalten. Allein im letzten Jahr wurden mehr als 27.000 Sicherheitsdatenblätter zu ExxonMobil Produkten und -Produktionsabläufen verfasst und im Rahmen der Umsetzung dieses Systems von den Aufsichtsbehörden u. a. in den folgenden Ländern/Regionen verteilt:

  • Argentinien
  • Brasilien
  • Israel
  • Südkorea
  • Malaysia
  • Neukaledonien
  • Singapur
  • Türkei
  • USA

2015 hat die Association of International Chemical Manufacturers (AICM) ExxonMobil China den Chairman’s Award in Responsible Care für hervorragende Leistungen im Bereich Sicherheit, Gesundheit und Umwelt verliehen. Dies ist bereits das zweite Mal, dass unsere Betriebsstätten in China von der AICM für ihr sicheres Management und Handling chemischer Erzeugnisse ausgezeichnet wurden.

Schutz vor Gefährdungen am Arbeitsplatz

Der Schutz unserer Mitarbeiter, unserer Anlagen und unseres geistigen Eigentums ist fester Bestandteil unserer täglichen Betriebsabläufe. Wir haben weltweit an den unterschiedlichen Orten, an denen wir tätig sind, einheitliche Maßnahmen zum Schutz unserer Arbeitskräfte und Anlagen gegen Bedrohungen. Für jeden neuen Standort findet eine Sicherheitsanalyse statt, in der potenzielle Risiken, der Einsatz von Abwehrmaßnahmen, die Beziehungen zum gesellschaftlichen Umfeld unserer Anlagen und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt werden.

ExxonMobil beurteilt regelmäßig mögliche Bedrohungen unserer Betriebsstätten. Unser Sicherheitspersonal nimmt regelmäßig an Übungen zum Schutz von Menschen und Anlagen, Schulungen und Branchenforen teil, um unsere Risikomanagementmethoden, unsere Fähigkeit zur Einschätzung von Bedrohungen und unsere technischen Sicherheitsvorkehrungen weiter zu verbessern. An Standorten mit erhöhter Bedrohungslage beobachten wir laufend die Bedingungen vor Ort und verfügen über detaillierte Notfallpläne zum Schutz von Menschen und Anlagen, wie zum Beispiel Evakuierungs- oder Interventionspläne. 2015 lag ein Schwerpunkt für ExxonMobil darin, die bestehenden Pläne zum Schutz von Menschen und Anlagen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und Schulungen zu diesen Plänen durchzuführen. Mitarbeiter, die in Ländern mit verstärkter Bedrohungslage leben oder beruflich dorthin reisen, erhielten eine spezielle Schulung mit Informationen über mögliche Bedrohungen und Empfehlungen zu geeigneten Verhaltensweisen in Gefahrensituationen. Außerdem wurden die Pläne zum Schutz von Menschen und Anlagen überprüft und durch Schulungen wieder aufgefrischt, um eine angemessene und wirksame Reaktion auf Gefahrensituationen zu gewährleisten.

Wir schützen unser Unternehmen weiter vor dem wachsenden Risiko von Cyberangriffen, die unsere Daten, unsere Standorte und unseren laufenden Betrieb beeinträchtigen können. 2015 haben 100 % unserer Mitarbeiter und Dienstleister an einer webbasierten Schulung zum Thema Cybersecurity teilgenommen und gelernt, wie man Cybersecurity-Risiken erkennt und mit ihnen umgeht. Außerdem haben wir ein laufendes Programm zur Schulung des Bewusstseins, das sichere Verhaltensweisen unserer Mitarbeiter am Computer fördert. Im Durchschnitt blockieren unser Cybersecurity-Prüfprogramme jeden Monat mehr als 64 Millionen E-Mails, 139 Millionen Zugriffsversuche über das Internet und 133.000 andere potenziell böswillige Vorfälle.

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