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Dienstag, 17. Okt. 2017  

ExxonMobil stellt Jahresbilanz 2016 vor

Die ExxonMobil Central Europe Holding stellt ihre Jahresbilanz 2016 vor. Während sowohl Produktion und Absatz von Erdgas als auch die Anzahl der Esso Tankstellen zurückgingen, stiegen Ölabsatz und Raffineriedurchsatz.

Obwohl die Zahl der Tankstellen gegenüber dem Vorjahr von 1.047 auf 1.033 sank, stieg im gleichen Zeitraum der Kraftstoffabsatz um 1,7 Prozent. Dabei glich die große Nachfrage nach Diesel den geringfügigen Rückgang beim Benzin deutlich aus. „Unser Ziel ist es, in Deutschland zu wachsen. Die Entwicklung zeigt, dass wir dabei auf dem richtigen Weg sind“, sagt Florian Barsch, Vorstandsvorsitzender der ExxonMobil Central Europe Holding, zu der auch Esso Deutschland gehört. „Wir haben massiv in unser Esso Tankstellennetz investiert und werden dies fortsetzen“, sagt Barsch auch mit Blick auf das neue Tankstellenmanagementsystem, Esso TMS. Weiterhin berichtet er: „2016 wurden 76 Stationen modernisiert, zudem haben bereits 21 Stationen unseren neuen Synergy-Markenauftritt erhalten, den wir seit diesem Jahr deutschlandweit ausrollen. Außerdem haben wir neue Tchibo-Cafés eingerichtet. All dies tun wir, um uns für die Zukunft aufzustellen und unseren Kunden bei ihren Tankstopps – egal ob an der Zapfsäule oder während einer kurzen Pause vor der Weiterfahrt – eine moderne, ansprechende Atmosphäre zu bieten. Denn wer sich bei Esso wohlfühlt, wird ganz bestimmt wieder bei uns halten.“

2016 konnte ExxonMobil den positiven Trend der vergangenen Jahre im Raffineriedurchsatz fortsetzen. Dieser war 2015 durch eine geplante Großinspektion in der Mineralölraffinerie Oberrhein (MiRO), an der ExxonMobil zu 25 Prozent beteiligt ist, nur kurzzeitig zurückgegangen.

Sehr erfreulich entwickelten sich das Schmierstoff- und Basestockgeschäft in Deutschland – die Verkäufe stiegen hier um 23 Prozent.

Zweistellige Wachstumsraten konnte auch der Wholesale-Fuels-Bereich vorweisen: Das Volumen stieg um zwölf Prozent. Rückläufig waren hingegen die Erdgasproduktion (3,2 Milliarden Kubikmeter 2016 stehen 3,5 Milliarden Kubikmeter 2015 gegenüber) und der Erdgasabsatz (4,3 Milliarden Kubikmeter 2016; 5,6 Milliarden Kubikmeter 2015). Insbesondere aufgrund der gefallenen Marktpreise für Erdgas sank die Förderabgabe, die ExxonMobil an die Länder zahlt, von 133 auf 88 Millionen Euro.

Aus gleichem Grund verringerte sich das Erdgasresultat um 54 Millionen auf 60 Millionen Euro deutlich. Im Rohölgeschäft blieb die Absatzmenge auf Vorjahresniveau, das Ergebnis verbesserte sich allerdings aufgrund geringerer Betriebs- und Transportkosten von -22 Millionen (2015) auf -9 Millionen Euro (2016). Entsprechend weist der Upstream-Bereich ein Ergebnis von 51 Millionen Euro aus.

„Insgesamt können wir 2016 einen Umsatz von 8,7 Milliarden Euro und einen Jahresüberschuss von 224 Millionen Euro ausweisen“, so Barsch. Im Vorjahr lagen Umsatz und Überschuss noch höher – bei 9,5 Milliarden beziehungsweise 370 Millionen Euro. Auch die Investitionen hat ExxonMobil zurückgefahren – von 85 auf 78 Millionen Euro. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die nach der Gesetzesnovelle zur Erdgasförderung noch erforderliche Ausgestaltung von Genehmigungsverfahren.

Mit Blick auf das erste Quartal 2017 verweist Barsch auf zahlreiche positive Signale. So legte der Kraftstoff-Verkauf an den Esso Stationen weiter zu, insbesondere die Umsätze an den auf den Synergy-Markenauftritt umgestellten Tankstellen steigen deutlich und im Schmierstoffbereich können vor allem durch das Factory-Fill-Geschäft mit verschiedenen Automobilherstellern deutliche Zuwächse verzeichnet werden. Zudem verbessern Inventureffekte das Downstream-ergebnis des ersten Quartals 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 43 Millionen Euro.

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