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Donnerstag, 30. Jan. 2014  

Klimaanlage wichtiger als Ölstand?

Wer einen Gebrauchtwagen kauft, schaut zuerst unter die Motorhaube – sollte man meinen. Weit gefehlt. Eine von ExxonMobil beauftragte Online-Umfrage der GfK unter 1.000 Autofahrern in Deutschland zeigt, dass neben Alter und Kilometerstand die Klimaanlage und der Geruch des Innenraums entscheidende Kaufkriterien sind. Über ein Drittel (38,5 Prozent) der Befragten schätzt die Kontrolle des Ölstands als weniger wichtig ein bei der Inspektion eines Gebrauchtwagens.

„Dieser Irrtum kann teuer werden, denn das Motorenöl ist eine entscheidende Komponente für jedes Auto“, weiß Michael Wallek, Leiter Autoschmierstoffgeschäft bei ExxonMobil: „Mit hochwertigen Schmierstoffen kann eine längere Lebensdauer des Motors erreicht werden. Hingegen bergen eine schlechte Qualität und ein falscher Ölstand ein Risiko für den Motor.“ Ist der Ölstand zu niedrig, kann keine ausreichende Schmierung der beweglichen Teile mehr erfolgen. Das verstärkt den Verschleiß und kann zu Motorschäden führen.

Dr. Ing. Jens Winterfeld, Leiter Qualität Vertrieb bei Porsche, empfiehlt: „Wenn Sie einen Gebrauchtwagen kaufen, egal ob er zehn Monate oder zehn Jahre alt ist, sollten Sie unbedingt den Ölstand prüfen und nachschauen, ob die Ölwechseltermine eingehalten wurden“. Er ergänzt „Weil das Motorenöl ein Konstruktionselement für alle Benzin- und Diesel-Fahrzeuge ist, werden sämtliche Porsche-Motoren in enger Zusammenarbeit mit den Ingenieuren von ExxonMobil entwickelt. Die Vorteile sind eine bessere Leistung, gesenkter Kraftstoffverbrauch und verlängerte Lebensdauer des Motors.“ Bereits seit 1996 kooperiert Porsche mit ExxonMobil. Mehr als eine Million Porsche-Motoren wurden seither ab Werk mit dem Hochleistungsschmierstoff Mobil 1 befüllt.

Um Verbraucher beim Gebrauchtwagenkauf zu unterstützen, haben Experten von Porsche und ExxonMobil gemeinsam einen Leitfaden entwickelt, der für alle Autoklassen anwendbar ist:

  1. Hausaufgaben machen Erstellen Sie ein Budget und recherchieren Sie, welche Autos in Frage kommen. Seien Sie bei Farbe und Ausstattung flexibel. Entscheidend ist der Gesamtzustand des Autos. Deshalb kann ein etwas älterer, aber gut erhaltener Wagen mit einem niedrigen Kilometerstand eine bessere Wahl sein, als ein jüngeres Modell.
  2. Das erste Telefonat Notieren Sie die wichtigen Fragen, bevor Sie den Verkäufer anrufen. Liegen alle Fahrzeugpapiere und Prüfprotokolle der letzten Hauptuntersuchung vor? Ist das Auto unfallfrei und scheckheftgepflegt? Wird Motorenöl der vom Hersteller empfohlenen Marke/Viskosität benutzt? Wann war die letzte Inspektion? Wie ist der Zustand der Reifen?
  3. Motorenöl Die Bedeutung des Motorenöls für den Motor ist vergleichbar mit dem Blut im menschlichen Körper. Mit Hochleistungsschmierstoffen wie Mobil 1 lassen sich eine höhere Leistung, ein reduzierter Kraftstoffverbrauch und eine längere Lebensdauer des Motors erzielen. Überprüfen Sie den Ölstand und den letzten Ölwechseltermin. Wurde ein Hochleistungsschmierstoff genutzt?
  4. Reifen Prüfen Sie die Reifen. Ihre Qualität als einzigem Bindeglied zur Straße, ist für die Sicherheit des Fahrzeugs entscheidend. Deswegen arbeiten – wie beim Motorenöl – auch führende Reifenhersteller mit der Autoindustrie eng zusammen, um eine optimale Fahrt, Handhabung und Bremsleistung zu gewährleisten.
  5. Die Probefahrt Machen Sie eine Probefahrt. So können Sie das Fahrverhalten testen und auffällige Geräusche identifizieren. Beschleunigt der Motor ruckfrei? Läuft er rund? Startet und bremst der Wagen ordentlich auf einer geraden Strecke? Um das Fahrwerk zu testen, sollten Sie auch über Kopfsteinpflaster fahren. Die Drehzahl lässt sich auf freier Strecke überprüfen. Insgesamt sollte eine Fahrt von zehn Kilometern reichen, um herauszufinden, ob das Auto das richtige für Sie ist.
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