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Montag, 5. Mai 2014  

Weserböschung am ehemaligen Esso Tanklager - Beginn der Sicherungsmaßnahmen

ESSO Deutschland GmbH beginnt am 5. Mai 2014 die Baustelle Stephanikirchenweide in Bremen einrichten zu lassen mit dem Ziel, die Weserböschung am Kilometer 3 dauerhaft zu sichern.

Diese Arbeiten sind erforderlich geworden, weil die Frühjahr- und Herbsthochwasser das Ufer des Esso Grundstücks auf etwa 250 Meter Länge stark beschädigt haben. Da weitere Abbrüche zu erwarten sind, wird eine schützende Spundwand gesetzt, um auf diesem Flussabschnitt die Sicherheit der Schifffahrt nachhaltig zu gewährleisten.

Damit die Belästigung für die Anwohner so gering wie möglich gehalten werden kann, hat sich Esso beim Einsetzen der Bohlen für das aufwändige, aber geräuschemissionsarme Vibrationsverfahren entschieden. Allerdings kann diese Methode nur bis 15 Meter Tiefe angewandt werden: Aus statischen Gründen müssen die letzten fünf Meter gerammt werden.

So lässt sich der bei schwerem Gerät übliche Baulärm nicht völlig vermeiden, doch die Rammarbeiten werden auf drei Stunden pro Tag begrenzt, die tidenabhängig und arbeitstechnisch bedingt von Montag bis Freitag zwischen 07.00 und 13.00 Uhr beziehungsweise 15.00 und 17.00 Uhr liegen werden.

„Gerne hätten wir die Spundwand auch die restlichen fünf Meter einvibriert“, bedauert Ingo Konau, Projektleiter bei Esso, die notwendigen Rammarbeiten. „Aber nach Vorliegen des statischen Prüfberichts können wir das Risiko nicht eingehen, von der darin enthaltenen Empfehlung abzuweichen.“

Das Setzen der Spundwand wird voraussichtlich im Oktober 2014 abgeschlossen sein. Leider gibt es aus sicherheitstechnischen Gründen keine Alternative zu der Bauzeit in den wärmeren Monaten: Die Arbeiten werden zum großen Teil von der Wasserseite ausgeführt, was bei Vereisungsgefahr eine hohe Gefährdung der Arbeiter auf den Pontons bedeuten würde.

Die direkten gewerblichen Nachbarn wurden bereits während der Planungsphase einbezogen und für sensible Bereiche wurden Tests durchgeführt. Die 500 Eigentümer- und Mietparteien der am meisten betroffenen Häuser auf der gegenüberliegenden Uferseite erhielten in der dritten Aprilwoche 2014 ein Faltblatt mit Informationen über die in einem Planfeststellungsverfahren mit den Behörden abgestimmten Baumaßnahmen.

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