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Mittwoch, 23. Juli 2014  

Zukünftiger Betrieb des Erdölfeldes Georgsdorf

Am 28. Juni kam es im Erdölfeld Georgsdorf, Landkreis Grafschaft Bentheim, an einer Sammelleitung zu einem Austritt von Lagerstättenwasser sowie Anteilen von Rohöl.

ExxonMobil hatte umgehend in Abstimmung mit dem zuständigen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erforderliche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr eingeleitet. Diese Sofortmaßnahmen sowie weiterführende Arbeiten werden von einem externen Sachverständigen begleitet und stehen kurz vor dem Abschluss. Seit dem Ereignis ruht die Öl-Produktion im Feld Georgsdorf.

Bei einem Ortstermin am 1. Juli haben das LBEG und ExxonMobil einvernehmlich erklärt, dass eine Wiederaufnahme des Leitungsbetriebes erst dann erfolgen wird, wenn seitens der ExxonMobil ein Konzept vorgelegt wird, welches eine größtmögliche Vorsorge gegen weitere Leitungsschäden bietet. Ein erster Entwurf wurde fristgerecht am 15. Juli von ExxonMobil vorgelegt. Das Wiederinbetriebnahmekonzept wird durch das LBEG geprüft und bedarf dessen Zustimmung. ExxonMobil erneuert bereits das Feldleitungssystem seit Anfang 2014, um auch langfristig die Integrität und damit die Produktion im Erdölfeld Georgsdorf zu sichern.

Mit vorbereitenden Maßnahmen zur Überprüfung des Leitungsnetzes wurde bereits begonnen. Dies führt zu erhöhten Aktivitäten im Feldesbereich.

Zu Abstimmungszwecken hat das LBEG den „Austausch- und Informationskreis zum zukünftigen Betrieb des Feldes Georgsdorf (AuIK)“ gebildet. Unter Leitung des LBEG kamen der Landkreis Grafschaft Bentheim, die Samtgemeinde Neuenhaus, der Wasserund Abwasserzweckverband Neuenhaus (WAZ) sowie ExxonMobil zu einem ersten Termin am 18. Juli zusammen. Dabei wurden drei Schritte erarbeitet:

  • Ausschluss einer Gefährdung der Trinkwasserqualität durch die Schadensereignisse aus Oktober 2013 und Juni 2014
  • Erörterung von Kriterien zur Wiederinbetriebnahme der Ölproduktion
  • Abstimmung zusätzlicher Maßnahmen im Rahmen eines langfristigen Schutzkonzeptes

 Das weitere Vorgehen wird in enger Zusammenarbeit mit den oben genannten Beteiligten abgestimmt.

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