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Dienstag, 2. Dez. 2014  

Erdgas hilft dem Klimaschutz

Deutschland hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt. Ob sie zu erreichen sind, wird auf breiter Ebene diskutiert. Erdgas, der fossile Energieträger mit der besten CO2-Bilanz, spielt danach für die Erreichung der Klimaschutzziele eine wichtige Rolle – nicht nur mittelfristig, sondern weit über das Jahr 2040 hinaus.

In der Stromerzeugung hat Erdgas im Vergleich zur Kohle große Vorteile: Gaskraftwerke emittieren nur halb so viel CO2 und sind energieeffizienter. Sie sind flexibel und können auf die schwankenden Einspeisungen aus erneuerbaren Energiequellen sofort reagieren. Sie stellen ganzjährig eine stabile Stromversorgung sicher. Erdgas ist damit der ideale Partner der Erneuerbaren.

Der Wärmesektor hat viel Potenzial zum Energiesparen, aber die energetische Gebäudesanierung kommt nur langsam voran. Immerhin heizen die meisten Haushalte schon jetzt mit Gas. Mit Hilfe moderner Brennwertkessel lässt sich nach Angaben des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) der Gasverbrauch noch um bis zu 20 Prozent senken.

Der Verkehr kann am schnellsten zum Klimaschutz beitragen, wenn Pkw mit Verbrennungsmotoren effizienter werden. Infrastruktur und Technologien sind vorhanden und werden weiter verbessert, bis 2040 lassen sich die CO2-Emissionen um 60 Prozent senken.

Alle diese Anwendungsbereiche für Erdgas können gleichzeitig umgesetzt werden, ohne dass es zu einer Verknappung kommen würde. Deutschland hat eine Menge Bezugsmöglichkeiten, überwiegend im europäischen Ausland. Eine wichtige Stütze ist die heimische Erdgasförderung. Und sie ist die klimaschonendste: Im Vergleich zum Pipelineimport wurde mit der bisherigen heimischen Erdgasproduktion eine Menge CO2 vermieden, die drei Jahren Lkw-Verkehr in Deutschland entspricht.

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