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Dienstag, 14. April 2015  

ExxonMobil unterstützt beim Energieaudit

Die Umsetzung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) tritt in Deutschland Ende April/Anfang Mai 2015 in Kraft. Sie verpflichtet Unternehmen ab 250 Mitarbeitern, einem Umsatz über 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro bis zum 5. Dezember 2015 ein Energieaudit nach EN 16247-1 durchgeführt zu haben, das alle vier Jahre erneuert werden muss.

Das wirft nicht nur viele Fragen und Unsicherheiten auf, sondern stellt die Unternehmen auch vor die Herausforderung, die gesetzlichen Umweltauflagen zur Ressourcenschonung zu erfüllen bei gleichzeitigem Streben nach Produktivitätssteigerung.

Deswegen setzen immer mehr Betriebe alternativ auf ein Umweltmanagementsystem wie Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) oder ein Energiemanagementsystem (EnMS), das die nachhaltige Senkung sowohl des Energieverbrauchs als auch der Emissionen zum Ziel hat und nach der Norm DIN EN ISO 50001 zertifiziert werden kann. Allerdings schreibt der Gesetzgeber vor, dass der Zertifizierungsprozess nachweislich vor Ablauf des Jahres 2015 begonnen und bis zum 31. Dezember 2016 abgeschlossen zu sein hat.

Im Gegensatz zum Energieaudit ist die Einführung von EnMS oder EMAS keine gesetzliche Vorschrift, aber Voraussetzung, um Ansprüche geltend machen zu können zur Entlastung von Strom- und Energiesteuern oder zur Begrenzung der EEG-Umlage. „Die finanziellen Einsparungen durch umgesetzte Energieeffizienzpotenziale liegen normalerweise bedeutend höher als die steuerlichen Vergünstigungen“, weiß Matthias Voigtmann, Geschäftsführer Energy Consulting Allgäu (ECA), aus seiner täglichen Praxis zu berichten. Schließlich geht es um langfristig nachhaltige Prozessveränderungen in den Betrieben.

Die für ein EnMS notwendigen Energieeffizienzanalysen begutachten die Produktionsprozesse, schließen die Maschinen selbst aber meistens aus, obwohl gerade in ihnen ein großes Einsparpotenzial stecken kann: „Der Beitrag, den Schmierstoffe zur Kostensenkung liefern können, wird oft unterschätzt“, berichtet Voigtmann. „Dabei sind sie ein wesentliches Konstruktionselement bereits bei der Konzeption einer Anlage.“

Das gilt vor allem für synthetische Produkte, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine geringere innere Reibung haben und schnell an die Schmierstellen gelangen. Vor über 40 Jahren gelang ExxonMobil der technologische Durchbruch mit Mobil SHC (Synthetic Hydro Carbon) und seitdem arbeitet das Unternehmen an der ständigen Weiterentwicklung seiner synthetischen Produkte. Diese lange Erfahrung kann kein anderer Schmierstoffhersteller aufweisen.

Und so entstanden für die industriellen Anwendungen ganze Produktfamilien, innerhalb derer sich die jeweiligen Vorteile der Einzelprodukte erhöhen können. In vielen aufwendigen Labor- und Feldtests, vor allem aber auch in der Praxis wurden im Vergleich zu konventionellen Schmierstoffen deutliche Energie- und damit Kosteneinsparungen nachgewiesen, die beispielsweise bei Hydraulikanlagen schon knapp sechs Prozent erreichen konnten. Für diese Produkte mit Einsparpotenzial hat ExxonMobil ein eigenes Energie-Effizienzlogo kreiert.

„Natürlich wäre es zu kurz gesprungen, wenn unsere Produkte ausschließlich auf Energieeffizienz ausgelegt wären“, erklärt Rainer Lange, Experte für synthetische Industrie-Schmierstoffe bei ExxonMobil. „Unsere Kunden profitieren auch von längeren Ölwechselintervallen und Maschinenlaufzeiten, weniger Wartungsaufwand, gesenkter Unfall- und Verwechselungsgefahr sowie reduziertem Lagerhaltungsaufwand und Altölanfall. Das spiegelt sich messbar positiv in den Betriebskosten und der Materialeffizienz.“

Allerdings passt eine Produktfamilie nicht für alle Anwendungen, sondern die Lebensmittelindustrie hat andere Anforderungen als die Papierbranche oder die Metallindustrie. ExxonMobil hat deswegen nicht nur für die unterschiedlichen Herausforderungen die passenden Produkte, sondern spezialisierte Ingenieure beraten die Kunden bedarfsgerecht. Jedoch stehen Produktivitätssteigerung und Energieeffizienz branchenübergreifend immer im Vordergrund.

Darum beschränkt sich ExxonMobil auch nicht auf die Herstellung hochwertiger Produkte, sondern bietet ihren Kunden darüber hinaus einen Zusatznutzen, der Wettbewerbsvorteile verspricht. So hat der Schmierstoffhersteller kürzlich einen weiteren Kooperationsvertrag geschlossen mit der Firma ECA, deren Ziel es ist, Unternehmen zum EnMS nach DIN EN 50001 zu führen.


 
 
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