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Schulkooperation

Der allgemeine Mangel an Ingenieuren macht auch vor der Erdöl- und Erdgasgewinnungsbranche nicht Halt.

Die zunehmende Komplexität der Erschließung neuer Erdöl und Erdgasquellen – in Deutschland und weltweit – führt zu einem steigenden Bedarf an hoch qualifizierten Mitarbeitern. „Der Mangel an Ingenieuren und Naturwissenschaftlern ist bereits deutlich zu spüren“, sagt Dr. Gernot Kalkoffen, Vorsitzender des Wirtschaftsverbands Erdöl- und Erdgasgewinnung e. V. (WEG) und Vorstandsvorsitzender der ExxonMobil Central Europe Holding GmbH.

Doch wie begeistert man junge Menschen für Naturwissenschaften, Technik und für eine zukunftsträchtige Branche, wenn viele gar nicht ahnen, was für Chancen sich oft direkt vor ihrer Haustür bieten? Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Christian Wulff und in enger Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Kultusministerium hat die Branche ein Kooperationsmodell entwickelt, das im Sommer 2007 an den Start ging. Im Rahmen dieses Pilotprojekts ist die EMPG eine Kooperation mit dem Gymnasium in Sulingen eingegangen. „Zielgerichtet sollen im Rahmen der Seminarfächer in Klasse 12 fächerübergreifende Themen der Erdgasförderung behandelt werden“, erklärt Ute Lüßmann, Leiterin des Gymnasiums Sulingen, das Vorhaben aus ihrer Sicht. „Wir wollen wissen, was ExxonMobil in Voigtei macht, wie das funktioniert und welche Bedeutung die Aktivitäten für unsere Region haben.“ Die Schüler des Gymnasiums erhalten so einen direkten Einblick in die betriebliche Praxis und den Umgang mit den Naturwissenschaften an konkreten Beispielen aus ihrem Umfeld. Die EMPG bietet den Schulen Betriebsbesichtigungen, Praktikumsplätze für Schüler und Lehrer, eine aktive Beteiligung von Mitarbeitern des Betriebes vor Ort in der Projektarbeit sowie finanzielle Unterstützung für Ausstattung und Materialien.

Uns liegt daran, ExxonMobil in der Region bekannter zu machen – als attraktiven Arbeitgeber auch für junge Menschen.

Werner Arnold, Senior Operations Coordinator in Voigtei

Die Schüler bekommen konkrete Aufgaben, wie etwa die Bestimmung des Heizwertes von Süßgas, für die sie dann im Betrieb recherchieren müssen. „Mit Aufgaben, die auch etwas mit dem Alltag zu tun haben, wollen wir zeigen, wie spannend technische und naturwissenschaftliche Fragen sein können“, erklärt Norbert Stahlhut, Leiter der EMPG Unternehmenskommunikation.

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