Wie werden Erdöl und Erdgas produziert?

In Deutschland leistet die ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) mit Sitz in Hannover als größter Erdgasproduzent in Deutschland einen bedeutenden Beitrag zur sicheren Energieversorgung.

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Wie werden Erdöl und Erdgas produziert?

Aus über 200 Bohrungen fördern wir jährlich über 8 Mrd. Kubikmeter Erdgas: genug, um rund vier Millionen Haushalte ein Jahr lang mit Erdgas zu versorgen.

Wie die Suche, Förderung und Verarbeitung von Erdgas und Erdöl funktioniert, erfahren Sie in den folgenden Broschüren.

Da Lagerstätten nur unter bestimmten geologischen Voraussetzungen vorkommen, ist eine genaue Untersuchung des Untergrundes unumgänglich. Als das Verfahren, das die besten und eindeutigsten Ergebnisse liefert, hat sich die Seismik weltweit durchgesetzt. Auch in Deutschland wird dieses Verfahren bereits seit den 40er Jahren praktiziert.

Durch seismische Messungen lassen sich die Bereiche erkennen, in denen gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bohrung bestehen. Doch endgültig beantworten kann die Frage, ob ein abbauwürdiger Erdgasvorrat unter der Erde schlummert, nur die Bohrung. Als erstes gilt es, eine sogenannte Bohrlokation zu finden. Dies ist sehr wichtig, denn der Platz auf dem die Bohranlage aufgebaut wird, soll so wenig Beeinträchtigungen für das Umfeld wie möglich verursachen.

Der Ursprung für die Bildung von Erdgas sind organische Substanzen, die – abgedeckt durch Sande – durch fehlenden Luftsauerstoff und hohen Druck erst zu Torf, dann im Laufe der Jahrmillionen zu Braunkohle und später zu Steinkohle wurden. Das Karbon ist Erdgas- Muttergestein, in dem sich das Erdgas bei Temperaturen zwischen 120° und 180° C in 4.000 bis 6.000 Metern Tiefe gebildet hat.

Erdgas ist eine Mischung aus Methan und verschiedenen anderen Gasen wie Kohlendioxid, Stickstoff, höheren Kohlenwasserstoffen und in manchen Lagerstätten auch Schwefelwasserstoff. Gerade in dem Gebiet um Süd-Oldenburg und Scholen enthält das Gas aus den über 250 Millionen Jahre alten Zechstein-Formationen Schwefelwasserstoff in unterschiedlicher Konzentration. Bei Gehalten von weniger als einem Prozent spricht man von „schwach-saurem“ Gas, bei höheren von „Sauergas“. Ist kein Schwefelwasserstoff enthalten, handelt es sich um „Süßgas“

Erdölproduktion

Die größten deutschen Erdöl-Vorkommen befinden sich in Norddeutschland. Davon betreibt ExxonMobil 19 Felder im Emsland, dem Gebiet Weser-Ems und im Raum Elbe-Weser. Die Formationen, aus denen das Erdöl gewonnen wird, gehören der Jura- und Kreidezeit des Erdmittelalters an. Sie sind ca.100 bis 200 Millionen Jahre alt und liegen vorwiegend in Tiefen von 1.000 bis 2.000 Metern.

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