Unser politisches Engagement zum Klimawandel

Wir von ExxonMobil sind der Meinung, dass es das langfristige Ziel einer wirksamen Politik sein sollte, die Risiken des Klimawandels zu möglichst geringen Kosten für die Gesellschaft zu senken und sie dabei gegen andere Prioritäten abzuwägen, wie z.B. wirtschaftliches Wachstum, Bildung, Bekämpfung der Armut, Gesundheit, Sicherheit und bezahlbare Energie.

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Unser politisches Engagement zum Klimawandel

Der Klimawandel ist ein globales Problem, für das die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Unternehmen, Verbrauchern und weiteren Anspruchsgruppen erforderlich ist. Wir sprechen mit den Anspruchsgruppen direkt und über Verbände in aller Welt, um solide politische Lösungen für die Risiken des Klimawandels anzuregen.

Eine wirksame Politik für den Klimawandel

Freie Märkte, Innovation und Technologie sind unerlässlich, wenn wir Lösungen für die Risiken des Klimawandels finden wollen. Der Erfolg bei der Entwicklung und Umsetzung von Technologien wird sehr davon abhängen, ob die Regierungen ein politisches Umfeld schaffen können, das Innovation und Wettbewerb möglich macht. Diese Politik sollte klar sein und redundante, überlappende und widersprüchliche Regelungen vermeiden, die die Märkte verzerren und dem Verbraucher unnötige Kosten auferlegen könnten. Wir sind der Meinung, dass nur eine Politik wirksam sein kann, die:

  • Die globale Zusammenarbeit fördert;
  • Die Wahl von Lösungen ggf. von den Marktpreisen abhängig macht;
  • Einheitliche und vorhersehbare Kosten der Treibhausgasemissionen für die gesamte Wirtschaft gewährleistet;
  • Komplexität und Verwaltungskosten möglichst gering hält;
  • Für maximale Transparenz sorgt, und
  • Die erforderliche Flexibilität lässt, um auf technologische, wissenschaftliche und politische Entwicklungen reagieren zu können.

Angesichts der großen Bandbreite gesellschaftlicher Prioritäten und der begrenzten globalen Ressourcen sollte die Politik in jedem Fall wirtschaftlich möglichst effizient sein. Wir von ExxonMobil sind der Meinung, dass marktorientierte Systeme, die Treibhausgasemissionen mit einheitlichen, vorhersehbaren Kosten belasten, wirksamere politische Optionen sind als Vorschriften oder Normen. Eine marktorientierte Politik hat stärkere Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten und technologische Innovationen, während Vorschriften und Normen die Optionen für den Verbraucher einschränken und unwirksame Technologien festschreiben. 

Einbeziehung der verschiedenen Anspruchsgruppen

Wir beziehen eine Vielzahl verschiedener Anspruchsgruppen zu den Problemen des Klimawandels mit ein — darunter politische Entscheidungsträger, Investoren, Verbraucher, Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftler und die Öffentlichkeit — und machen uns zu Fürsprechern einer verantwortlichen Politik, die wirksame Lösungen für die Risiken des Klimawandel finden kann. Wir bieten Daten und politische Analysen zu Vorschlägen und beteiligen uns an konstruktiven Debatten. Wir haben z.B. schon hunderte von Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern in aller Welt geführt, um unsere Sichtweise zur Preispolitik für CO2-Emissionen darzulegen. Weitere Informationen zum Ansatz für politische Lobbyarbeit und Beiträge von ExxonMobil finden Sie hier.

Während die Probleme des Klimawandels auf lokaler, staatlicher, nationaler und regionaler Ebene deutlich werden, bewertet und entwickelt unser globales Expertenteam eine Unternehmensposition, die mit unseren Grundsätzen im Einklang steht. Die Mitarbeiter von ExxonMobil sitzen zudem in wichtigen Führungspositionen, darunter Vorstandspositionen, in vielen Verbänden, die sich mit den Problemen des Klimawandels befassen, darunter das American Petroleum Institute, der Internationale Verband der Öl- und Gaserzeuger und das IPIECA.

Wir von ExxonMobil sind uns darüber im klaren, dass die Anspruchsgruppen versuchen, die Positionen der Öl- und Gasindustrie besser zu verstehen, sowie die Herangehensweise der einzelnen Unternehmen hinsichtlich der Risiken des Klimawandels innerhalb ihres eigenen Geschäfts.

Als aktives Mitglied der IPIECA hat sich ExxonMobil vor der Conference of Parties (COP) 21 in Paris 2015 gemeinsam mit anderen Mitgliedern bemüht, eine gemeinsame Position der Industrie zu den globalen Anstrengungen zu Lösungen für die Risiken des Klimawandels zu finden. Diese Bemühungen führten zu The Paris Puzzle — einer Veröffentlichung zu den Herausforderungen und Maßnahmen, die die Industrie für nötig hält, um die Risiken des Klimawandels abzufangen.

Wir spielten auch eine Schlüsselrolle bei der Zusammenarbeit mit der IPIECA und deren Mitgliedern bei der Schaffung eines freiwilligen Berichtrahmens für Öl- und Gasunternehmen, in dem diese ihre Ansätze für den Umgang mit den Risiken des Klimawandels in einfacher, unkomplizierter und transparenter Weise veröffentlichen können. Der daraus entstandene Rahmen deckt eine Vielzahl verschiedener Probleme in Verbindung mit dem Klima ab und bietet eine konsequente Berichtsmethode für die Öl- und Gasindustrie. Dieser Rahmen ermöglicht es interessierten Anspruchsgruppen, die Sichtweise des einzelnen Unternehmens zu Problemstellungen zu verstehen, die zur Lösung der Risiken des Klimawandels von zentraler Bedeutung sind.

Kontrolle der Risiken für das Klima

Der Vorstand von ExxonMobil ist für die Risikokontrolle verantwortlich, auch für die Risiken des Klimawandels. Der Vorstand prüft und berücksichtigt regelmäßig diese Risiken bei Informationssitzungen zur Regierungspolitik, zur wissenschaftlichen und technischen Forschung sowie zu den Positionen und Maßnahmen in diesem Bereich sowohl innerhalb des Unternehmens als auch extern. Der Vorstand berücksichtigt die Klimathematik zudem in verschiedenen weiteren Zusammenhängen, darunter die Überprüfung des Outlook for Energy, der Leistungen des Unternehmens im Hinblick auf Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz, des jährlichen Unternehmensplanungsverfahrens, Vorschläge von Aktionären und Eingaben an die Behörden, wie z.B. 10-K.

Der Vorstandsvorsitzende und weitere Mitglieder der Geschäftsleitung sind für den Umgang mit den Risiken für das Klima verantwortlich, u.a. auch in Geschäftsplänen, Leistung und Regierungspolitik. Die langfristige Ausrichtung des Vergütungsprogramms von ExxonMobil macht es erforderlich, die Risiken des Klimawandels und weitere Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen.

Der Vorstandsausschuss zu öffentlichen Angelegenheiten und Beiträgen unterstützt den Vorstand dadurch, dass er die Leistungen des Unternehmens hinsichtlich Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz im Auge hat. Hierzu gehören auch die Risiken für das Klima. Der Ausschuss überprüft die Wirksamkeit der politischen Ansätze, Programme und Praktiken des Unternehmens für die Sicherheit, Gesundheit und den Umweltschutz sowie seine soziale Verantwortung. Im Ausschuss werden Berichte zu den Sicherheits- und Umweltschutzaktivitäten der einzelnen Betriebseinheiten vorgelegt, und er besucht die einzelnen Betriebsstandorte, um aktuelle Betriebspraktiken zu prüfen und zu kommentieren. 2017 zum Beispiel haben der Ausschuss und weitere Mitglieder des Vorstands die Forschungs- und Entwicklungsanlagen von ExxonMobil in Clinton im US-Bundesstaat New Jersey besucht, um die Forschungsprogramme des Unternehmens zu überprüfen, darunter auch die zu modernen Biotreibstoffen und zur CO2-Abscheidung und -Speicherung. Alle Ausschussmitglieder sind unabhängig im Sinne der Kotierungsstandards der New Yorker Börse. Die Charta des Ausschusses finden Sie im Bereich Corporate Governance unserer Internetseite.

Klimaforschung

Wir sind der Überzeugung, dass für wirksame politische Maßnahmen im Hinblick auf den Klimawandel ein gründliches Verständnis des Klimas erforderlich ist. Unsere Wissenschaftler betreiben seit 35 Jahren Forschung zum Klimawandel und zur Analyse der diesbezüglichen Politikansätze und haben Hunderte öffentlich zugänglicher Dokumente zu Klimathemen verfasst, darunter auch mehr als 50 von Fachkollegen geprüfte Veröffentlichungen.

Die Fachleute von ExxonMobil wirken seit deren Gründung an der Zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe der Vereinten Nationen für den Klimawandel (Intergovernmental Panel on Climate Change) mit. Auch in jüngster Zeit haben unsere Wissenschaftler Beiträge zum fünften Bewertungsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change als Hauptautoren, Redakteure und Gutachter geleistet. Zudem haben unsere Wissenschaftler in der U.S. National Academy of Sciences mitgewirkt, u.a bei deren Arbeiten zur Prüfung des dritten U.S. National Climate Assessment Report sowie in beratender Funktion für das U.S. Global Change Research Program.

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