ExxonMobil bereitet Wiederinbetriebnahme der Erdgasbohrung Großburgwedel 4 vor

ExxonMobil beginnt in diesen Tagen auf dem Erdgasförderplatz Großburgwedel 4, nördlich der Ortschaft Thönse (Stadt Burgwedel), mit vorbereitenden Arbeiten für die Wiederinbetriebnahme der Bohrung.

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ExxonMobil bereitet Wiederinbetriebnahme der Erdgasbohrung Großburgwedel 4 vor

Nun wird mit einer Anlage mit einem aufgewickelten Stahlrohr (sog. Coiled Tubing) die Bohrlochsicherung entfernt, um die Bohrung wieder in Betrieb zu nehmen.

Die in den letzten Monaten durchgeführten Wartungsmaßnahmen tragen zur Versorgungssicherheit mit heimischen Erdgas bei. Sie sorgen dafür, dass soviel Erdgas wie technisch möglich gefördert und dem natürlich bedingten Produktionsrückgang entgegengewirkt wird.

„Dazu führen unsere Fachleute aus der Untertage-Abteilung ein Stahlrohr, das auf einer Trommel aufgewickelt ist, mit Hilfe speziellen Equipments in die Bohrung ein“, erläutert Benedikt Gerhartz, Leiter der ExxonMobil-Untertage-Wartungsabteilung.

Aus Sicherheitsgründen muss anfallendes Gas zeitweise während der Arbeiten über eine Fackel geleitet und verbrannt werden. Im näheren Umfeld des Bohrplatzes kann es daher zu einem erhöhten Geräuschpegel kommen. Sollten die Arbeiten bei Dunkelheit durchgeführt werden, ist aufgrund der Fackel ein Lichtschein erkennbar.

Die Arbeiten sollen nach der 1. Augustwoche abgeschlossen werden. Alle geplanten Arbeiten sind dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) angezeigt worden.

„Wir bitten alle Anlieger um Verständnis für die Notwendigkeit der Arbeiten“, heißt es von dem Energie-Unternehmen. Für Fragen steht die Pressestelle unter 0511/641-6000 oder per E-Mail (pressestelle.hannover@exxonmobil.com) zur Verfügung.

ExxonMobil produziert im Erdgasfeld Thönse Erdgas mit sehr hohem Brennwert (sog. H-Gas) aus einer Tiefe von rund 2.000 Meter. In 2021 hat ExxonMobil im Erdgasfeld Thönse rund 50 Millionen Kubikmeter Erdgas gefördert, das entspricht rund einem Prozent der gesamten jährlichen heimischen Erdgasförderung von 5,2 Milliarden Kubikmeter. Seit dem Förderbeginn im Jahr 1963 hat die Erdgasbohrung Großburgwedel 4 rund 600 Millionen Kubikmeter Erdgas gefördert - soviel, um die gesamte Stadt Burgwedel 55 Jahre lang mit Erdgas versorgen zu können.

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Anlage mit aufgewickeltem Stahlrohr.