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17. April 2019

Handelsblatt-Bericht

Florian Barschs Statement zu ExxonMobils Biokraftstoff-Forschung in voller Länge.

"Die E-Mobilität treibt einen Keil zwischen die Öl- und die Autobranche" - Unter dieser Überschrift erschien jetzt ein umfangreicher Artikel zu alternativen Kraftstoffen im Handelsblatt. Florian Barsch, Vorstandsvorsitzender der ExxonMobil Central Europe Holding GmbH in Hamburg, wird in dem Artikel von Redakteur Klaus Stratmann ebenfalls zitiert. Hier ist das Statement in voller Länge nachzulesen.
 

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Foto — Florian Barsch - Vorstandsvorsitzender ExxonMobil Central Europe Holding

In seinem Statement an das Handelsblatt weist Florian Barsch auf die Anstrengungen von ExxonMobil hin, den Energiebedarf möglichst klima- und umweltschonend zu decken und verweist dabei auf die Forschung mit dem Ziel, neue Biokraftstoffe herzustellen. Die Stellungnahme:

„Wir werden in den kommenden Jahrzehnten eine deutlich spürbare Diversifizierung der Antriebsarten im Verkehrssektor erleben. Die Elektromobilität wird dabei eine nicht unbedeutende Säule sein – aber eben nicht die einzige und auch im Gesamtkontext der Mobilität nicht die größte. Als ExxonMobil werden wir unseren Beitrag dafür leisten, diesen Energiebedarf möglichst klima- und umweltschonend zu decken. Daher investieren wir seit Jahren auch in die Erforschung und Entwicklung alternativer flüssiger Kraftstoffe. Jüngstes Beispiel ist die Kooperation von ExxonMobil und der Renewable Energy Group mit Clariant. Gemeinsam erforschen wir die Einsatzmöglichkeiten von Zellulose-Zucker aus landwirtschaftlichen Abfällen und Pflanzenreststoffen zur Herstellung von Biokraftstoffen. Diese Biokraftstoffe können bei der Senkung von Treibhausgas­emissionen eine wichtige Rolle spielen. Außerdem forschen wir seit rund zehn Jahren an einem Biokraftstoff aus Algen. Da die Algen CO2 verbrauchen, stoßen algenbasierte Kraftstoffe über den gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich weniger Treibhausgase aus als solche auf Erdölbasis. Darüber hinaus hat der Biokraftstoff aus Algen gegenüber herkömmlichen Biokraftstoffen den Vorteil, dass die Algen in Salzwasser wachsen und auch bei schwierigen Umweltbedingungen gedeihen, ohne Flächen für die Lebensmittelproduktion oder große Mengen an Süßwasser zu beanspruchen. Und Algen bieten einen weiteren großen Vorteil: Das aus ihnen gewonnene Öl könnte in normalen Raffinerien weiterverarbeitet werden, schon vorhandene Infrastruktur könnte also weiter genutzt und Arbeitsplätze könnten gesichert werden. Das alles ist gar nicht so sehr Zukunftsmusik wie es vielleicht klingen mag. Unser Ziel ist, 2025 die Produktion von 10.000 Barrel Biokraftstoff aus Algen pro Tag zu realisieren. Dies entspräche dem Verbrauch von rund 1,2 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Pkw. Zum Vergleich: Anfang 2018 waren auf deutschen Straßen etwa 54.000 Elektrofahrzeuge unterwegs – 0,1 Prozent der hier zugelassenen Wagen.“

Weitere Links:
Direktlink zum Handelsblatt-Artikel "Die E-Mobilität treibt einen Keil zwischen die Öl- und die Autobranche"

Mehr zur Forschung an der Herstellung von Biokraftstoff aus Algen: Energyfactor.de

Weitere Informationen zur Forschung zum Beispiel aus landwirtschaftlichen Abfällen Biokraftstoff herzustellen: Energyfactor.de

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