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Energieprognose ExxonMobil

Energieprognose Deutschland 2016 – 2040

Der Primärenergieverbrauch sinkt deutlich

Die Energieprognose von ExxonMobil beschreibt unsere langfristige Einschätzung des deutschen Primärenergieverbrauchs bis 2040.

Die Ergebnisse beruhen nicht auf Wunschdenken, sondern auf fundierten Rahmendaten, Analysen und Hochrechnungen, die wir für unsere eigene strategische Planung benötigen. Wir veröffentlichen die Energieprognose seit vielen Jahren, um ein besseres Verständnis für Themen zu fördern, die für die Energieversorgung Deutschlands von Bedeutung sind.

Unserer aktuellen Energieprognose liegen folgende Annahmen zugrunde:

Alle deutschen Kernkraftwerke gehen bis 2022 vom Netz. Die CCS-Technologie zur Abscheidung und unterirdischen Lagerung von Kohlendioxid aus Verbrennungsabgasen wird bis 2040 nicht auf breiter Basis wirtschaftlich genutzt.

Als Öl- und Gaskonzern müssen wir langfristig denken.

Dr. Heinrich Herm Stapelberg, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit ExxonMobil Central Europe

In den Zeitrahmen unserer aktuellen Energieprognose fällt auch die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende. Der Ausstieg aus der Kernenergie zugunsten erneuerbarer Energien stellt Deutschland vor große Herausforderungen, denn unsere Energieversorgung soll nicht nur klimaschonend, sondern auch sicher und wirtschaftlich sein. 

Aber wie viel Energie braucht Deutschland eigentlich in Zukunft? Wofür genau wird sie benötigt? Mit welchen Energieträgern können wir den Bedarf decken? Und was bedeutet das für die Entwicklung der CO2-Emissionen?

60 Prozent

2040 werden noch mehr als 60 Prozent des deutschen Primärenergieverbrauchs durch Öl und Gas gedeckt.

Die wichtigsten Ergebnisse der Energieprognose 2016 - 2040 im Überblick

Der Primärenergieverbrauch sinkt im Prognosezeitraum um fast ein Drittel von 13.312 auf 9.095 Petajoule. Wachsendes Energiebewusstsein sowie effizientere Technologien machen Einsparungen in allen Verbrauchssektoren möglich. Der Energiemix wird klimaschonender. Erdgas wird nach 2030 Energieträger Nummer eins. Gefolgt von Mineralöl, das besonders im Verkehrssektor unverzichtbar bleibt. Die Kohle wird wegen ihrer hohen CO2-Emissionen zurückgedrängt, dagegen setzen sich die erneuerbaren Energien immer stärker durch. Sinkender Primärenergieverbrauch und Änderungen im Energiemix sorgen dafür, dass die CO2-Emissionen bis 2040 gegenüber 1990 um über 50 Prozent sinken. Trotzdem werden die Klimaziele der Bundesregierung nicht erreicht.

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