Erdölfeld Rühlermoor: Weitere Investitionen in Millionenhöhe

ExxonMobil hat im Erdölfeld Rühlermoor im Landkreis Emsland begonnen bis Ende des Jahres weitere 6,5 Kilometer Erdöl-Transportleitungen zu erneuern und an die Hauptleitungen anzuschließen. Dabei handelt es sich um Nebenleitungen im südlichen Teil des Feldes. 

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Erdölfeld Rühlermoor: Weitere Investitionen in Millionenhöhe

Die derzeitig mit Zement ausgekleideten Stahlrohre zum Transport von Nassöl werden gegen Leitungen aus besonders korrosionsbeständigem Edelstahl ausgetauscht. Zeitgleich werden die alten Förderleitungen aus dem Leitungssystem ausgebunden und geräumt. In 2021 werden weitere neue Leitungen auch im nördlichen Teil des Feldes verlegt.

Nachdem in 2019 bereits für mehr als 10 Millionen Euro neue Hauptleitungen in Betrieb genommen wurden, investiert ExxonMobil in dieser 2. Erneuerungsphase nun weitere 8 Millionen Euro in die Integrität des Leitungsnetzes.

„Mit diesen Investitionen wird unsere Produktionsinfrastruktur nachhaltig fit gehalten“, sagt Daniel Fischer, Betriebsleiter in Rühlermoor. „Ein sehr gutes Signal für die Zukunft des Standortes und die Arbeitsplätze in Zeiten anhaltend niedriger Ölpreise“, so Fischer.

Ausserdem werden zur Zeit auf dem ExxonMobil-Betriebsplatz die drei großen Öltanke, in denen das aus dem Feld kommende Röhöl für die Weiterleitung in die Raffinerie Lingen zwischengelagert wird, mit einer neuen Überwachungsinstallation ausgerüstet. Um die Sicherheit der Behälter zu erhöhen, wird ein zweiter Boden eingezogen, der vom ersten Boden durch ein Vakuum getrennt ist. Zusätzlich wird am unteren Ende der Außenwand eine umlaufende Rinne installiert. Flüssigkeiten, die sich dort ansammeln könnten, werden damit aufgefangen und kontinuierlich überwacht. ExxonMobil wird bis Ende 2021 alle sieben Öltanke in den Feldern Rühlermoor und Georgsdorf entsprechend ausgerüstet haben.

 

ExxonMobil fördert seit vielen Jahrzehnten sicher und nachhaltig Energierohstoffe in Deutschland. Im Produktionsbereich Öl, der sich fast ausschließlich in Niedersachsen befindet, wurden im vergangenen Jahr 340 Tausend Tonnen Erdöl gefördert. Dieses Erdöl ist der Grundstoff einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte. Zum Beispiel kann ein Viertel dieser Menge zu Benzin verarbeitet werden. Damit könnte dann ein PKW rund 27.000 mal die Erde umrunden, das sind rund 1,1 Milliarden Kilometer. Insgesamt sind in der Erdölförderung rund 120 Mitarbeiter für ExxonMobil tätig.

Bild: Um die neuen Leitungen zu verlegen, wurden Straßenkreuzungen durch das sogenannte „Horizontal Directional Drilling-Verfahren“, d.h. durch horizontales Bohren, unterirdisch und ohne Aufgraben unterquert.

Bild: Die Breite des Leitungsstreifens wurde so gering wie möglich gehalten, um den Eingriff in die Natur zu minimieren.