Erdgasaufbereitungsanlage wegen großer Inspektion außer Betrieb

ExxonMobil Production Deutschland (ExxonMobil) startet am 21. August mit einer großen Inspektion der Erdgasaufbereitungsanlage in Großenkneten. Im Rahmen der Arbeiten werden umfangreiche Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt.

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Erdgasaufbereitungsanlage wegen großer Inspektion außer Betrieb

Ein speziell entwickeltes Covid-19-Hygiene-Schutzkonzept inklusive Testung gewährleistet dabei den Schutz der während dieser Zeit tätigen Mitarbeiter und Auftragnehmer sowie der Bevölkerung vor Ort. Die Arbeiten werden fast ausschließlich im Freien durchgeführt.

Eine große Inspektion der Anlage findet alle zehn Jahre statt. Dabei werden Anlagenteile überprüft, gewartet und teilweise auch erneuert. Beispielsweise wird ein großer Gas- und Wärmetauscher durch einen neuen ersetzt: 13 Meter lang, drei Meter Durchmesser, mehr als 100 Tonnen schwer und ca. eine halbe Million Euro teuer. Die Wiederinbetriebnahme der Anlage ist für Mitte Oktober vorgesehen. Nach der Abnahme durch den TÜV leistet die Anlage dann wieder ihren wichtigen Beitrag zu einer sicheren Energieversorgung.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind für die Inspektion umfassende Vorkehrungen getroffen worden. „Um uns bestmöglich vorzubereiten, haben wir in den letzten Wochen und Monaten mit einem Experten-Team ein umfangreiches Covid-19-Hygiene-Schutzkonzept erarbeitet. Oberstes Ziel ist dabei der Schutz unserer Mitarbeiter, Auftragnehmer sowie der Bevölkerung vor Ort. Wir haben das Konzept dem Landesbergamt, dem Landkreis und dem Gesundheitsamt vorgestellt und werden mit ihnen während der Arbeiten in engem Austausch bleiben,“ erläutert ExxonMobil-Betriebsleiter Thomas Enneking.

ExxonMobil hat für den Infektionsschutz eine Vielzahl von technischen, organisatorischen und personenbezogenen Vorkehrungen getroffen. Die Arbeitsabläufe sind auf die besonderen Anforderungen der gegenwärtigen Pandemie ausgelegt und entsprechend angepaßt worden. Das umfangreiche Covid-19-Hygiene-Schutzkonzept sieht neben freiwilligen Covid-19-Tests für Mitarbeiter und Auftragnehmer unter anderem folgende Maßnahmen vor: Beim Betreten des Betriebsgeländes muss ein Symptomcheck durchgeführt werden. Jeder Mitarbeiter und Auftragnehmer ist angehalten, zusätzlich ein persönliches Kontakttagebuch zu führen, um im Infektionsfall den Behörden dieses Tagebuch zur leichteren und schnelleren Kontaktnachverfolgung zur Verfügung stellen zu können.

„Ich freue mich, dass ExxonMobil auch in Corona-bedingt schwierigen Zeiten einen zweistelligen Millionenbetrag in die geplante Hauptwartung der Anlage investiert. Der notwendige Anlagenstillstand sorgt dafür, dass die Erdgasaufbereitungsanlage für die kommenden Jahre fit gehalten wird und weiterhin qualifizierte Arbeitsplätze bietet. ExxonMobil bleibt auch zukünftig ein wichtiger Nachbar in unserer Gemeinde,“ sagt Thorsten Schmidtke, Bürgermeister von Großenkneten.

 

ExxonMobil fördert seit vielen Jahrzehnten sicher und nachhaltig Erdgas aus Deutschland. Um das in der Region geförderte Rohgas direkt vor Ort aufbereiten zu können, wurde 1972 die Erdgasaufbereitungsanlage Großenkneten eröffnet. Dort wurden bisher mehr als 200 Milliarden Kubikmeter Erdgas aufbereitet. Mit dieser Menge könnte man alle niedersächsischen  Haushalte für mehr als 40 Jahre mit Energie versorgen. Insgesamt sind in der Anlage rund 150 Mitarbeiter für ExxonMobil tätig.


Bild: Die Erdgasaufbereitungsanlage Großenkneten

Bild: Der neue Wärmetauscher für die Erdgasaufbereitungsanlage